Hillerheide: FDP informiert sich vor Ort

Lautstärke der Kompressoren an der Tankstelle stört, auch am Wochenende
202008_Hillerheide

Seit mehreren Wochen berichten Anwohner der Hillerheide über starke Lärmentwicklung rund um die Tankstelle an der Blitzkuhlenstrasse. Christoph Drozda (3.v.l.) und Andreas Feind (1.v.r.), beides Wahlkreiskandidaten der Liberalen in Recklinghausen für die Hillerheide und selbst auch wohnhaft auf der Hillerheide, nahmen die Gelegenheit wahr und haben zu den Bewohnern Kontakt aufgenommen. „Beim gemeinsamen Ortstermin haben wir dann die Beobachtungen sowie Bedenken der Anwohner diskutiert“, so Drozda.

„So wie es uns zugetragen wurden, scheint der Kompressor für die LNG Anlage diesen Lärm zu entwickeln. Die Geräuschentwicklung findet tagsüber sehr unregelmäßig statt. Einen festen Termin gibt es wohl aber zwischen 21:00 und 22:00 Uhr. Besonders störend sei der Lärm am Wochenende, z.B. sonntags ab 08:00 Uhr“, berichten Drozda und Feind von ihren Gesprächen mit den Anwohnern.

„Man muss die Anwohner schon verstehen, wenn bei laufendem Betrieb eine Unterhaltung im Garten nicht mehr möglich ist. Eine Pegelmessung per Handy ergab eine Lautstärke von 85 db, was sicherlich nicht zu überhören ist“, beschreibt Marlies Greve (4.v.l), Vorsitzende der Liberalen in Recklinghausen, ihre Eindrücke des Ortstermins. LKW-Fahrer, die regelmäßig dort tanken, berichten sogar von regelmäßigen „Gasemissionen am oberen Ende der Anlage, die man beobachten kann.“

„Der Neubau der Maybacher Heide und der geplante Ausbau des Trabrennbahnareals sind Projekte, die die Hillerheide aufgewertet haben und weiter aufwerten werden. Da sollten wir darauf achten, dass wir die Qualität dieser Projekte nicht durch diese Art der Störung dauerhaft mindern“, betont Christoph Drozda.

Die Liberalen haben angekündigt auch mit den Betreibern der Anlage in Kontakt zu treten, damit wir alle Fakten und Anliegen gemeinsam besprechen können. „Auch wenn die ersten telefonischen Kontakte sowie e-Mails im Sande verlaufen sind, wollen wir dranbleiben“, so Christoph Drozda