Einer der neuen Stellvertreter ist Knut Sender (56), der kurz nach der Bundestagswahl 2025 der Partei beigetreten ist. Der aus der Südstadt kommende Bauingenieur will künftig vor allem Themen, die für den Süden der Stadt von Bedeutung sind, für die FDP bearbeiten. Zum Stellvertreter wurde auch Christoph Drozda (49) von der Hillerheide gewählt. Als Vorsitzender der Eisenbahnerturngemeinde ist er vor allem ein den Recklinghäuser Sportvereinen verbundener Vertreter der Liberalen. Schatzmeister ist der in Nord wohnhafte Maschinenbau-Ingenieur Arne Mathias und Schriftführer der aus Röllinghausen stammende Gymnasiallehrer Mario Kara.
Zu den jungen Gesichtern im Vorstand zählt vor allem Sydney Schulz (24), die an der FH in Recklinghausen Wirtschaftsrecht studiert und aus Speckhorn kommt. Auch Janine Wohlfahrt (29), Rentenberaterin und in der Innenstadt beheimatet, gilt als Nachwuchskraft. Gleiches gilt für den aus dem Paulusviertel stammenden Dr. Hendrik Kesseler (31), Arzt für Radiologie und zugleich Vorsitzender des Tennisvereins Recklinghausen-Süd. Komplettiert wird die „junge Gruppe“ im neuen Vorstand durch Niklas Zielony (33), der beruflich als Arbeitsvermittler am Jobcenter in Herne tätig ist und auf der Weserstraße wohnt. Marlies Greve (45) ist als Ratsmitglied im Vorstand und spielt als Verbindungsperson zur Rathauspolitik weiter eine wichtige Rolle für die Recklinghäuser Liberalen.
Mathias Richter: „Das ist ein beruflich und altersmäßig breit aufgestelltes Vorstandsteam, das in ganz Recklinghausen zu Hause ist und zusammen mit unseren Mitgliedern die Interessen aller Stadtteile bestens vertreten kann. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und danke Marlies Greve für ihr unermüdliches Engagement im Stadtverband, in vielen Wahlkämpfen und im Rat unserer Stadt.
Ein erster inhaltlicher Punkt: Der FDP-Stadtverband Recklinghausen fordert die Verwaltung auf, den seit langer Zeit beauftragten und laut Planung der Stadt Recklinghausen seit Ende 2025 fertiggestellten Entwurf einer Schulentwicklungsplanung endlich zu veröffentlichen und einer breiten politischen Fachberatung in den zuständigen Gremien des Rates der Stadt Recklinghausen zuzuführen. Richter: „Insbesondere im Bereich der Standortplanungen für unsere Grundschulen bedarf es dringend einer schlüssigen und verlässlichen Planung auch als Grundlage für bauliche Investitionen. Zuletzt wurde dies bei der Entscheidung über Zügigkeiten zum Standort an der Kölner Straße bzw. für die Grundschule Hillerheide deutlich. Zugleich ist sicherzustellen, dass die Interessenslagen der von einer solchen Schulentwicklungsplanung betroffenen Familien in einer angemessenen Weise einbezogen werden, damit der Elternwille hinreichend Berücksichtigung finden kann.“